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Cracauer über Cracau

Monika Wohlbier, DIE ORDNER
Cracau ein Stadtteil von Magdeburg, persönliche Erlebnisse und die Behauptung:
Man kommt an manche Orte immer zweimal im Leben!
-
5 Jahre Schulzeit bis 1967 in der Friedrich Engels-Oberschule
- Fahrschule beim Kraftverkehr 1980
- Hochwassereinsatz : Begegnung mit einer netten
Cracauerin
aus der Brandtstraße - Gründung meines Unternehmens DIE ORDNER Büroeröffnung am 1. September 2004 in der Berliner Chaussee 106 - 112 (Am Hammelberg)
- Zeitungsartikel über den Gewerbeverein Cracau im Dezember 2004
- Zeitungsartikel im Stadteilblatt 2005 Immobilienvermarktung und Verwaltung Frau Lampe in der Brandtstraße
Es ist schon etwas merkwürdig, die halbe Schulzeit habe ich hier verbracht, meine Fahrschulprüfung hier bestanden und nun bin ich wieder hier mit einem eigenen Unternehmen. Ich habe immer in Magdeburg gelebt, aber mit dem Stadtteil Cracau ist es anders. Wenn ich mal mit der Straßenbahn zum Büro fahre, dann warte ich wieder wie früher auf die Linie 6 der Magdeburger Straßenbahn.
Manches macht man wirklich zweimal im Leben.
Genauso war es, als ich mich für die Arbeit des Cracauer Gewerbevereins interessierte. Der zweite Anlauf im August 2005 hatte Erfolg. Ein Foto von Frau Lampe vor einer Ordnerwand in ihrem Büro war für uns beide Ausgangspunkt für einen Gesprächstermin. Wir sprachen über die Arbeit des Cracauer Gewerbevereins.
Frau Lampe hat ihr Büro in der Brandtstraße und daraus ergab sich wieder eine Verbindung zu einem Erlebnis mit einer Bewohnerin aus der Brandtstraße.
Es war der Tag der Evakuierung der Bewohner von Cracau beim Jahrhunderthochwasser. Ich traf damals in der Straßenbahn der Linie 4 eine sehr nette ältere Dame, die in dieser Ausnahmesituation sehr aufgeregt und beinahe durcheinander war und vor allem auch hilflos. Sie teilte mir mit, dass sie zu Ihren Verwandten nach Bayern sozusagen "rüber" wollte oder auch sollte. Und das schon am nächsten Morgen.
Ihre Aufregung steigerte sich während des Gesprächs und ich dachte mir, irgendwie sollte man ihr helfen aber wie? Ich bot an, den Fahrkartenkauf mit ihr gemeinsam im Reisebüro des Karstadthauses zu erledigen. Sie hängte sich vertrauensvoll an meinen Arm und wir liefen beide zum Kaufhaus rüber. Es waren Menschenmassen und viele Autos unterwegs. Es war recht unübersichtlich auf der Ernst-Reuter-Allee. Die alte Dame beruhigte sich etwas und nahm meine Hilfe gerne an. Ich dachte dabei so an meine Oma, die auch immer sehr dankbar war, wenn man Hilfe angeboten hat. Wir beide fanden dort im Reisebüro sehr offene junge Angestellte, die alles sofort erledigten und sich liebevoll um alle Probleme kümmerten.
Nach der Übergabe der Fahrkarten brachte ich "meinen Schützling" wieder sicher über die Ampelkreuzung zur Haltestelle der Linie 4 in Richtung Cracau. Wir unterhielten uns noch bis die Bahn dann endlich kam. Sie war so zufrieden und dankbar, dass wir beide uns spontan mal auf einen Kaffee verabredeten. Sie schenkte mir etwas Süßes aus der Handtasche, wie das eben so "Omis" tun und gab mir ihre Tel.-Nummer. Nur leider auf einem sehr sehr kleinen Zettel. Dieser Zettel kam mir jetzt wieder in den Sinn, als ich bei Frau Lampe zum Gespräch in der Brandtstraße war. Denn irgendwie wusste ich noch, die Brandtstraße hier war auch die Adresse meiner alten Dame vom Hochwassertag.
Inzwischen weiß ich jetzt, ich werde wieder eine neue Verbindung knüpfen und die nette ältere Dame mal besuchen. Ich hatte den Zettel noch, denn Ordnung ist ja meine Vision. Vielleicht gibt es einen kleinen Folgeartikel über meine Erlebnisse und vor allem, eine Antwort auf die Frage, ob sich meine Cracauerin noch an mich erinnern konnte. Eine kleine Anmerkung schon heute:
Mein Unternehmen DIE ORDNER, einen Ablage und Büroservice, habe ich im September 2004 in der Berliner Chaussee 106 -112 gegründet.
Aus meiner Sicht auf der anderen Seite der Elbe, weil ich in Stadtfeld wohne.
Das Firmenlogo ist ein Aktenordner und der soll auf die Ablageordnung hinweisen. Mein Dienstleistungsangebot beinhaltet z. B. auch die Erarbeitung von Ordnungssystemen für die Schriftgutverwaltung.
Nach der Ist-Analyse, einer ersten Besprechung und Auswertung der bestehenden Ordnung, wird entweder das System geändert
oder von mir eine neue Ordnung erarbeitet.
Nach Abstimmung mit den Kunden kann dieses System dann selbstständig aufgebaut werden.
Ich übernehme auch sehr gern alle notwendigen Aufgaben und Arbeiten.
Überlegen sie mal, wie viel Papier täglich bearbeitet werden muss. Es sagen zwar immer alle Leute, es wird weniger und man hätte doch die Unterlagen alle im Computer, doch täglich kommt Papier dazu und noch schlimmer, man druckt es sich ja selbst auch noch aus.
Was, wo, wie und wie lange wird abgelegt?
Lassen sie uns gemeinsam mal über ihre Ablage in ihrem Unternehmen oder dem privaten Haushalt sprechen. Es gibt immer einen Ansatzpunkt. Was kann noch besser geordnet und sortiert werden? Was kann sogar schon vernichtet oder archiviert werden?
Stellen sie Fragen ich habe Lösungen.
Ordnung ist nicht alles, aber ohne Ordnung ist alles nichts! Diesen Satz habe ich vor kurzem gelesen und war begeistert. Wie ist denn ihre Meinung? Kaufen Sie sich doch einfach Ordnung!
Ihre Monika Wohlbier
Magdeburg, September 2005
Tel.-Nr. 0391 8869464
Internet: www.die-ordner.de
Email: kontakt@die-ordner.de
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